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Die Geschichte, die in diesem Buch aus zwei Perspektiven erzählt wird, spielt in Estland, und zwar im Jahre 1997. Für Anne Soopere-Boll war es eine Reise in die Vergangenheit. Ihr Vater wurde in Estland geboren, blieb aber nach dem Krieg in Deutschland. Ihre Mutter hatte nie Verwandtschaft aus Estland kennengelernt und ist auch nie dort gewesen. Die Autorin selbst wollte jedoch immer schon das Land sehen, nach dem ihr Vater so sehr Heimweh hatte. Doch die Reise nahm eine ungeahnte Wendung: Anne Soopere-Boll fand völlig unerwartet Verwandte in Estland, und das nach 48 Jahren! Ihre Kusine Tiia Soasepp, die im zweiten Teil des Buches die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, war ebenfalls fassungslos, als sie erfuhr, dass ihr Onkel nicht wie geglaubt im Gefangenenlager umgekommen war, sondern eine Tochter hatte, die nun eben hier war, mit ihrem Mann, in Estland. Das Kennenlernen war aufregend, erschütternd, spannend, emotionsgeladen und auch tränenreich...